bluboks » Aktuelles
Aktuelles aus der blu:boks
Die Freizeit ist vorbei und nicht nur die Kinder und Jugendlichen sind überglücklich - lesen Sie selbst!
Tag 8, Samstag:
Nun ist er da, und er kam doch so schnell - der Abreisetag. Dieser hielt die Kids dennoch nicht davon ab am Vormittag nicht doch nochmal zu proben. Nach dem nun die letzten Feinheiten der einstudierten Szenen eingestellt waren ging es nach dem Mittagessen ans Packen.
Gestern war es ja schon ziemlich emotional, aber heute waren viele sehr nahe am Wasser gebaut. Die Zeit raste und dann war es auch schon so weit; der Bus war zum Einsteigen bereit und alle mussten sich verabschieden.
Dieser Abschied ist nicht nur den Kindern und Jugendlichen schwer gefallen sonder natürlich auch den Mitarbeitern. Alle lagen sich in den Armen und hatten wohl das selbe Gefühl - das war nicht die letzte blu:boks Freizeit...
Ein Fazit dieser Probenfreizeit soll hier gar nicht gezogen werden. Jeder und Jede hat seine/ihre Geschichte von zu Hause mit auf die Freizeit genommen und diese Woche bereichert, genauso nehmen auch alle neue Geschichten wieder mit zurück nach Berlin. Wir hoffen, dass diese Geschichten noch lange nachhallen in allem, was die Kinder, Jungendlichen und Mitarbeiter in der blu:boks und auch in ihrem Alltag noch erleben werden. Wir hoffen?... Nein, wir sind sicher!
Tag 7, Freitag:
Der letzte volle Tag bricht an und nach dem Frühstück geht es mal wieder ans Proben. Es fanden wieder Einzelworkshops statt, in denen weiter produktiv am Musical gearbeitet wurde. Außerdem fand heute abend das Finale Showcase statt, in dem alle Wokshops und auch alle zusammen das Gelernte der kompletten Woche zeigten.
Nach dem Mittagessen war heute keine Pause angesagt. Diese Zeit wurde genutzt, um noch ein letztes Mal den Strand zu sehen. Für viele Kinder und Jugendliche war dies erneut ein sehr schönes Erlebnis. Nur das Wetter hatte etwas dagegen. Alle Kids kamen klatsch nass zurück, waren aber dennoch glücklich. Für große Pausen blieb auch hier keine Zeit - es musste das restliche Programm für das Showcase am Abend und somit auch für die Produktion geprobt werden.
Zum Showcase (oder auch Werkschau) kann man nicht viel sagen, weil das, was die Kinder und Jugendlichen in dieser kurzen und harten Probewoche auf die Beine gestellt haben alle Erwartungen gesprengt hat. Es waren super Performances und Tänze, filmreife Schauspielleistungen und erstklassige Stimmen zu hören und zu sehen. Bei solchen Leistungen möchte man sich gar nicht das Gänsehaut-Feeling bei der großen Produktion ausmalen...
Nachdem alle überglücklich von der Bühne gingen, war Disco angesagt. alle Kinder, Jugendliche und natürlich die Coaches tanzten und feierten ihren Erfolg. Nachdem sich nun alle in ihre Betten gekuschelt haben, werden wohl viele, wenn nicht sogar alle das gleiche denken - Produktion, Wir kommen!
Tag 6, Donnerstag:
Nun ist auch schon der 6. Tag fast vorbei.
Es wurde in den Vormittagsproben an die Ergebnisse aus dem Showcase angeknüpft. Es kam wieder viel Neues dazu und es wurde produktiv gearbeitet. Dass die Konzentration nicht mehr ganz da war ist ja nach dem gestrigen Hammer-Tag nur allzu verständlich. Deswegen stand am Nachmittag ein Deichspaziergang auf dem Programm. Man ist doch schon erstaunt, wenn Kinder und sogar Jugendliche laut aufschreien, wenn sie eine Kuh oder ein Schaf sehen - Viele Kinder sehen diese Tiere zum ersten Mal live, genau wie das Meer.
Es ist schön zu beobachten, wie Freundschaften entstehen und ein angenehmer, fast liebevoller Umgang miteinander praktiziert wird. Das gibt Bestätigung.
Nach einer Kinonacht fallen alle wieder erschöpft und glücklich ins Bett - Morgen gehts weiter...
Tag 5, Mittwoch:
Aufstehen, Frühstück und dann gleich ab zu den Workshops. So ein Gewusel hat man selten gesehen. Und eine solch produktive Stimmung ebenfalls. Workshopproben hier, dann dort mal wieder eine Gesamtprobe, Proben mit Einzelnen und Protagonisten und in jeder Ecke neue, kreative Ideen, wie die Produktion noch ein bisschen besser umzusetzen ist.
Insgesamt wurden heute 6 Stunden geprobt, und damit nicht genug.
Die intensiven Proben waren auch auf das am Abend stattfindende Showcase ausgerichtet. Weil Torsten Hebel die Freizeit morgen in der Frühe leider verlassen muss, konnten ihm heute die Kinder und Jugendlichen noch einmal richtig zeigen, was in ihnen steckt und was sie gelernt haben.
Nach einem wirklich grandiosen Auftritt von ALLEN Kindern und Jugendlichen war nicht nur Torsten total gerührt, auch bei vielen anderen Mitarbeitern floss die ein oder andere Träne, weil das, was die Kinder zeigten, das Produkt aus 100% Power war, die man täglich in die Arbeit investiert. Hier wurde allen Mitarbeitern mindestens das Doppelte zurückgegeben.
Wenn das Gesehene nicht mal die Hälfte der Produktion gewesen ist, möchte man sich das fertige Stück fast gar nicht ausmalen... Wir sind einfach nur dankbar, dass sich wieder einmal zeigt, dass in ALLEN Kindern dieser Erde Talente schlummern, die entdeckt werden wollen. Das wurde uns an diesem Abend eindrucksvoll bewiesen...
Tag 4, Dienstag:
Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Ruhe und Entspannung. An diesem Tag wurde nicht geprobt und die Kids wurden verwöhnt mit Aktionen, Basteln, Tischtennis, Fußball und anderen Spielen und ebenso abends an der Bar, wo schon mal die ein oder andere kühle Schorle zu sich genommen wurde. Dies war wirklich ein Tag zum Ausruhen auch im Hinblick auf den morgigen Tag, an dem Proben über Proben auf dem Plan stehen.
Dieser Tag war auch für uns Mitarbeiter der blu:boks total wichtig, weil wir an diesem unsere Beziehungen zu den Kids noch weiter ausbauen konnten. Viele Geschichten haben wir gehört, viele Biographien wurden uns erzählt, das hat schon sehr berührt. Wir sind sehr dankbar, dass wir dieses Vertrauen so entgegengebracht bekommen. Mit dieser neuen Kraftreserve kann man jeden Monsterprobetag überstehen...
Tag 3, Montag:
Nach dem Wecken und nach dem Frühstück an diesem Tag begann der Vormittag mit Einzelproben in den unterschiedlichen Workshops. Den Mitarbeitern macht es wirklich Spaß zu sehen, dass die Kinder selber so viel Spaß, Mut und Energie haben, obwohl es bis hierher schon sehr anstrengend war. Das dürfen auch wir Mitarbeiter feststellen. Doch mit 23 Mitarbeitern in den Bereichen Leitung, Workshopcoaches, Lifecoaches, Küche, Organisation konnte auch das gelöst werden.
Am Nachmittag wurden die Ergebnisse aus den Einzelproben dann zusammengeführt und endeten in einer Gesamtprobe für verschiedene Szenen - wiedereinmal beachtliche Leistungen - das gibt Kraft.
Am Abend wurden wieder diverse Spiele gespielt und Aktionen angeboten aus dem Fun/Sportbereich oder auch zum Ausruhen und Kräfte sammeln - der neue Tag kann kommen...
Tag 2, Sonntag:
Dieser zweite Tag stand gleich schon im Zeichen des Probens für die Produktion. In 3 Stunden am Vormittag in einer Gesamtprobe wurde die Anfangsszene aus dem selbstentwickelten Theater- und Musicalstück: Da kiekste,wa?! geprobt. Die Begeisterung über die Leistung der Kinder und Jugenldichen allein in den ersten 3 Stunden war auch unter den Mitarbeitern kaum zu übersehen...
Aber was macht man natürlich zuerst in der Freizeit wenn man in Norddänemark ist? Man fährt zum Strand. Und zwar war dieser Strandbesuch für viele Kinder und Jugendliche sogar der erste ihres Lebens.
Schön ist es, dass wir Mitarbeiter merken, dass allein schon 2 Tage auf einer solchen Freizeit ausreichen, um das Vertrauensverhältnis zwischen den Kids und den Mitarbeitern zu festigen.
Nach einem bunten Spieleabend sanken dann wieder alle glücklich und zufrieden ins Bett.
Tag 1, Samstag:
Um sieben Uhr morgens wurden die Mitarbeiter, die schon vorgefahren waren, aus dem Schlaf gerissen, als die Hupe des Reisebusses mit 34 Kindern und Jugendlichen ertönte. Die Freude über die Ankunft nach einer 12-Stunden-Fahrt war riesengroß und alle lagen sich in den Armen.
Nach der Erkundung des riesigen Geländes mit 3 riesigen Wiesen, vielen Appartments, 3 Proberäumen, einer Turnhalle und einem großen Essensraum hieß es dann erstmal ausruhen von der anstrengenden Fahrt.
Am Abend wurde dann gegrillt und es konnte sich noch besser kennengelernt und beschnuppert werden.
Glücklich und zufrieden liegen nun alle in ihren Betten und sind gespannt auf den nächsten Tag...
blu:boks BERLIN, Dänemark 2010
Die ['blu:boks]-Freizeit in Dänemark rückt näher - die Freude ist kaum auszuhalten!
Dienstag, 10 August 2010, blu:boks BERLINDie blu:boks-Freizeit rückt immer näher und die Mitarbeiter als auch die Kinder und Jugendlichen sind schon sehr gespannt auf das, was da kommen wird.
Es ist geplant, mit den blu:boks-Kids in Dänemark eine schöne Zeit zu erleben, Spiele zu spielen, Gruppenzusammenhalt zu stärken, den Strand zu erkunden und vieles mehr; und natürlich zu proben. Das wird auch der Hauptbestandteil sein. Auf dieser Freizeit sollen die Grundlagen für die große Produktion im Theater gelegt werden. Es geht also mit riesen Schritten voran...
An dieser Stelle sei auch erwähnt, das diese Freizeit ohne Spenden und großzügige Unterstützung nicht möglich gewesen wäre. VIELEN DANK!
Wir können es so ermöglichen, dass alle Kinder und Jugendlichen kostenlos mitfahren können und auch Kids aus finanziell schwachen Hintergründen die Möglichkeit haben, einen erlebnissreichen und prägenden Urlaub zu erleben
Wir freuen uns alle darauf und sind sicher, das diese Zeit eine unvergessliche sein wird.
Das Team der ['blu:boks] BERLIN
Besuchen Sie auch unsere Website, die für unsere Kinder und Jugendlichen gestaltet wurde. Auf dieser erhalten die Kids die neusten Informationen und können sich über die blu:boks austauschen.
www.ZeigtWasIhrKönnt.de
Ein weiterer Auftritt für die [‘blu:boks] BERLIN – das Roederplatzfest!
Mittwoch, 07 Juli 2010, blu:boks BERLIN
Nicht nur das die bluboks- Kids einen weiteren Auftritt hatten, es war auch ein Auftritt, um dem Bezirk zu zeigen, wer wir sind und was wir machen.Erst einmal muss gesagt werden, dass die Kids den Auftritt wieder total professionell hingelegt haben, das hat ALLE beeindruckt...
Auch im Bezirk ist der Auftritt super angekommen. Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten, Eltern und auch die anderen Jugendclubs waren wirklich begeistert.
Die Kinder und Jugendlichen erarbeiten sich also kontinuirlich Profi-Erfahrung in Punkto Bühnenauftritte und arbeiten so an dem gemeinsamen Ziel, der großen Bühnenproduktion...
Das Team der ['blu:boks] BERLIN
Der Chor der blu:boks BERLIN ist eröffnet - und hat gleich schon seinen ersten Auftritt
Donnerstag, 24 Juni 2010, blu:boks BERLIN
Eigentlich sollte diese Meldung lauten: Der bluboks- Chor ist eröffnet. Aber nach nur ein paar Proben ließen es sich die Kinder des neuen bluboks- Chores nicht nehmen, gleich ihren ersten Auftritt hinzulegen...Auf dem Schulfest der Grundschule am Roederplatz präsentierte der Chor der blu:boks BERLIN die ersten drei gelernten Stücke.
Der Chor wurde von den Kindern der Grundschule am Roederplatz wirklich super angenommen. Ganze 40 Kinder waren bei den ersten Proben dabei und schnell hat sich ein großer Kern herausgebildet, der mit großer Leidenschaft und Spaß dabei ist. Eine glückliche Chorleiterin (Marlis Schubert) und strahlende Kindergesichter bewiesen nach dem Auftritt auf dem Schulfest, dass der Start für den bluboks- Chor nicht hätte besser laufen können...
Das Team der ['blu:boks] BERLIN
Ein weiterer Auftritt von den bluboks- Kids. Das Polizeifest in Marzahn
Sonntag, 30 Mai 2010, blu:boks BERLIN
Die Kinder und Jugendlichen der blu:boks BERLIN hatten mal wieder einen weiteren Auftritt - und zwar auf dem Polizeitag in Marzahn am 30. Mai 2010. Hier bewiesen die Kids erneut eindrucksvoll ihr Potenzial und ihr Talent. Mit verschiedenen Songs und immer anspruchsvoller werdenden Choreographien beeindruckten sie die Zuschauer und ernteten wie immer großen Applaus. Auch vom eher durchwachsenen Wetter ließen sich die Kids nicht beeindrucken und performten trotz Regen ihre Show.
Weitere Auftritte werden natürlich folgen, damit die Kider und Jugendlichen weiter Bühnenerfahrung sammeln und so gut wie möglich auf das große Theaterstück vorbereitet sind. Denn eines wissen die Kids bereits auch: Übung macht den Meister - und von Meisterinnen und Meistern hat die blu:boks BERLIN mittlerweile ziemlich viele...Das Team der ['blu:boks] BERLIN
Steinberg - neuer Partner der blu:boks BERLIN
Donnerstag, 13. Mai 2010, blu:boks BERLINEines ist sicher: das neue Tonstudio kommt! Doch eines war bisher nicht sicher: Woher soll die Software kommen, die teuren Programme, mit denen dann gearbeitet wird?
Glücklicherweise hat sich hierfür das Unternehmen STEINBERG gefunden. Mit einem umfassenden Softwarepaket unterstützt STEINBERG nun die blu:boks BERLIN. Wir danken Steinberg für diese tolle Unterstützung und hoffen weiterhin auf eine tolle Zusammenarbeit.www.steinberg.de
Das Team der ['blu:boks] BERLIN
Das SPRING Camp - ein riesen Schritt in Richtung Produktion
Montag, 12. April 2010, blu:boks BERLINErschöpft stiegen alle Kids und Mitarbeiter aus dem Bus beim CityPointCenter, als sie wieder im gewohnten Lichtenberg ankamen. Grund war der Aufenthalt auf dem SPRING Camp, wo die blu:boks BERLIN Haupt-Act am Freitag abend war und mit den blu:boks- Kids aufgetreten ist.
Voran standen zwei Probetage, an denen jeweils über 8 Stunden geprobt und geübt wurde. Dann war es endlich so weit. Freitag morgen ging es los in Richtung Hessen, Willingen. Die Spannung stieg bei allen Kids und Mitarbeitern ins Unermessliche, je näher der Auftritt rückte. Um 22:15 war es endlich so weit. Die Kids standen auf einer riesen Bühne vor mehr als 1200 Menschen und legten einen unfassbaren Auftritt hin, der wirklich jeden Zuschauer in der Halle begeisterte und vielen eine Gänsehaut bescherte. - Das hat gerockt -
Die Stimmung nach dem Auftritt ist nicht in Worte zu fassen. Euphorie, überschäumende Freude oder tiefe Zufriedenheit - wirklich jeder ließ seinen Gefühlen freien Lauf. Viele Kids sind aufgeblüht und haben den Applaus und die Standing Ovations sichtlich genossen.
Dann waren alle schon etwas traurig, als es gleich am nächsten Morgen hieß: Zurück nach Berlin; doch die Freunde überwiegte.
Vor der Leistung der Kinder und Jugendlichen in diesen drei Tagen kann ein jeder nur großen Respekt haben. Die (professionelle) Qualität dieses Auftrittes hat einfach überzeugt.
Ebenfalls war dieser die Krönung der bisherigen Probezeit und ist ein riesen Schritt in Richtung Produktion auf der großen Theaterbühne. Wenn die Kids so weitermachen, wird die Produktion im Oktober ein mindestens genauso bombastisches Erlebnis werden, wie der Auftritt in Hessen auf dem Spring Camp.Das ['blu:boks]- Team

Die blu:boks Berlin wächst weiter - der Kreativworkshop ist eröffnet
Mittwoch, 24. Februar 2010, blu:boks BERLINIn den Winterferien hat nun zum ersten Mal der Kreativworkshop der blu:boks BERLIN stattgefunden. Viele Kids und neue Mitarbeiter trafen sich für 2 Stunden und kreierten ihre eigenen T-shirts und probierten sich in Sachen Mode aus.
Die Ergebnisse haben wirklich beeindruckt und wir hoffen, dass die Kids weiterhin so kreativ sind und noch viel ausprobieren.
Nun findet jede Woche mittwochs der Kreativworkshop statt, welcher sich nun in die Workshopreihe zwischen Theater, Tanz, und Musik einreiht.
Die blu:boks BERLIN wächst und wächst...
Das neue Jahr hat begonnen - Zwischenstand
Montag, 11. Januar 2010, blu:boks BERLIN
Der 10. Workshoptag ist vorbei und es ist wirklich beachtlich, was die Kinder und Jugendlichen bis jetzt geleistet haben. Viele Proben und einige Auftritte liegen bereits hinter ihnen und alle können auf tolle Ergebnisse zurückblicken.Highlights der letzten 3 Monate waren das Fennpfuhl-Fest in Lichtenberg und die blu:boks BERLIN Weihnachtsfeier. Hier konnten die blu:boks-Kids zeigen, was sie in der kurzen Zeit gelernt haben und stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass in ihnen große Talente schlummern.
Jetzt im neuen Jahr wird der große Auftritt auf einer professionellen Theaterbühne in Lichtenberg stattfinden. In der Zwischenzeit haben die Kids ebenfalls kleinere Auftritte, bei denen sie Bühnenerfahrung sammeln und ihr Selbstbewusstsein weiter stärken können.
Aber auch die blu:boks BERLIN wird bewegt von großen Fragen. Die blu:boks BERLIN will wachsen, und zwar räumlich. Wir haben vor, in größere Räumlichkeiten zu ziehen und haben daher noch viele Vorbereitungen zu treffen.
Deshalb sind alle sehr gespannt, was das neue Jahr an Herausforderungen mit sich bringt und fiebern den Proben entgegen, die die Produktion Wirklichkeit werden lassen...
Wir hoffen, dass alle Spender, Helfer, Unterstützer und Mitarbeiter gesegnete Feiertage hatten und gut in das neue Jahr 2010 gekommen sind.
Ihr ['blu:boks] BERLIN- Team
Applaus für mehr Selbstwert
Montag, 20. Juli 2009, Berliner Morgenpost - Von Brigitte SchmiemannErst die Pflicht und dann die Kür. Weil sein Vater von ihm verlangte, etwas Ordentliches zu lernen, wurde Torsten Hebel zunächst Tischler. Doch seine künstlerischen Ambitionen drängten schnell hervor.
In Los Angeles ließ er sich zum Schauspieler ausbilden. Zurück in Deutschland, spürte er in einem Theologiestudium noch den Grundfragen des Lebens nach. Seine handwerklichen Fertigkeiten, kombiniert mit Kenntnissen in Philosophie- und Glaubensfragen, gepaart mit der großen Lust, mit Menschen zu kommunizieren, prädestinieren den 44 Jahre alten Wahlberliner für ein besonderes Jugendprojekt, das er heute in Lichtenberg startet.
Anzeige
Das Ziel ist die Aufführung einer Theaterproduktion mit Musik und Tanz, an der 130 Kinder beteiligt sind. In kleinen Arbeitsgruppen werden die Teilnehmer das Stück selbst entwickeln, bevor regelmäßig geprobt wird. Aber nicht nur Nachwuchs-Schauspieler werden gebraucht. Ebenso wichtig ist der Kulissenbau, die musikalische und tänzerische Choreografie, sogar ein Film soll gedreht werden. Und das Wichtigste: Der Weg bis zur Premiere soll nicht steinern sein, sondern Spaß machen. Drei Durchläufe soll es geben, sodass fast 400 junge Menschen die Chance haben, beim Musical mitzumachen.
"Ein Mensch, der einmal Applaus bekommen hat, kann anders, besser, mit sich und dem Leben umgehen", weiß Torsten Hebel, der verheiratet ist, eine zweijährige Tochter hat und seit fast neun Jahren in Prenzlauer Berg wohnt. Seine Devise: Jeder Mensch hat Stärken, und die gilt es zu fördern. Für das Jugendprojekt hat die Aktion Mensch bereits eine Unterstützung von rund 220 000 Euro zugesagt.
Für sein Projekt hat Hebel sich zwei Plattenbauten in Lichtenberg ausgeguckt. In den Häusern am Weißenseer Weg wohnen etwa 1300 Menschen - viele davon sind arbeitslos. Rund ein Drittel der Bewohner sind Kinder und Jugendliche, sagt Hebel. Er hofft, dass möglichst viele Kinder mitmachen. Sie hätten wenige Gelegenheiten, ihre Stärken zu entfalten. Im Gegenteil: Viele Familien seien verschuldet und zögen sich immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurück.
Vorbeikommen und mitmachen
In dem Projekt sollen die Kinder und Jugendlichen acht Monate lang die Gelegenheit erhalten, sich musikalisch, tänzerisch und schauspielerisch ausbilden zu lassen. Auch einen Technik-Workshop wird es geben. Sie werden in Kleingruppen trainieren, angeleitet von engagierten Tänzern, Schauspielern, Musikern und Pädagogen. Das große Zirkuszelt im Garten des Büros von "blu:boks Berlin" auf dem Gelände an der Möllendorffstraße 66-67 ist bereits aufgestellt. Hier wird ab heute geprobt, hier finden die Casting-Shows statt, in denen herausgefunden wird, was die Teilnehmer drauf haben und was sie gelernt haben. Das Motto lautet: Vorbeikommen und mitmachen.
Hebel hat die "blu:boks Berlin" (in Lautschrift geschrieben, auf Deutsch: blauer Kasten) extra für das sozial-kulturelle Projekt gegründet. Die "Blue-Box-Technik" ist ein Verfahren in der Videotechnik, das es ermöglicht, Gegenstände oder Personen nachträglich vor einen Hintergrund zu platzieren, der entweder eine reale Filmaufnahme oder eine Computergrafik enthalten kann. Genau das will Hebel mit seinem Projekt erreichen: "Das Problem der jungen Generation ist mangelnder Selbstwert. Wir wollen die jungen Menschen stärken und ihnen einen neuen Hintergrund für ihr Leben geben!"
Träger des Jugendprojekts ist das Blaue Kreuz in Deutschland e.V., das Suchtkranken helfen und mit diesem Kinder- und Jugendprojekt auch präventiv tätig sein will. Grundsatz von "blu:boks": Wir suchen die Gaben und Talente, entwickeln sie, und die gemeinsame Arbeit soll allen Spaß machen.
Dass Hebel bereits ein Jugendzentrum in Düsseldorf leitete und in Toronto gelernt hat, wie man Filme produziert, kommt ihm zugute. Wegen seiner Auftritte mit einem eigenen Solo-Comedy-Programm kennt er viele Menschen - ein Vorteil beim Sammeln von Spenden. Insgesamt muss Hebel rund 400 000 Euro Kosten für das auf drei Jahre angelegte Jugendprojekt durch Spenden und Zuschüsse abdecken.

