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Herzlich willkommen
Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen!
Matthias ClaudiusJetzt ist es soweit. Die Freizeit nach Dänemark hat begonnen. Insgesamt fahren 32 blu:boks Kids und 23 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nach Nord Dänemark um 9 Tage lang zu proben und Urlaub zu machen. Alle sind begeistert und aufgeregt, denn das ist schon eine außergewöhnliche Möglichkeit um intensiv Gemeinschaft zu haben, Urlaub zu machen und das selbst entwickelte Stück „Da kiekste wa?“ einzuüben! Vielen Dank an alle Unterstützer und Freunde der blu:boks. Danke, dass Ihr diese Zeit ermöglicht habt. Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Tage für einige unserer blu:boks Kids lebensverändernd sein werden. Weiter unten findet Ihr ein Reisetagebuch, welches täglich aktualisiert wird. Auf diese Weise könnt Ihr alle teilhaben an dem, was wir alle dort erleben! Bis demnächst! Wir sind dann mal weg…
Euer Torsten Hebel
Besuchen Sie auch unsere Website, die für unsere Kinder und Jugendlichen gestaltet wurde. Auf dieser erhalten die Kids die neusten Informationen und können sich über die blu:boks austauschen.
www.ZeigtWasIhrKönnt.de
07. Juli 2010
Jetzt ist es soweit - endlich geht es los auf die Probenfreizeit nach Dänemark!
Hier werden täglich kleine Artikel vom Tagesgeschehen eingestellt, sodass auch Sie die Möglichkeit haben, die Freizeit mitzuverfolgen...Das Team der ['blu:boks] BERLIN
Tag 8, Samstag:
Nun ist er da, und er kam doch so schnell - der Abreisetag. Dieser hielt die Kids dennoch nicht davon ab am Vormittag nicht doch nochmal zu proben. Nach dem nun die letzten Feinheiten der einstudierten Szenen eingestellt waren ging es nach dem Mittagessen ans Packen.
Gestern war es ja schon ziemlich emotional, aber heute waren viele sehr nahe am Wasser gebaut. Die Zeit raste und dann war es auch schon so weit; der Bus war zum Einsteigen bereit und alle mussten sich verabschieden.
Dieser Abschied ist nicht nur den Kindern und Jugendlichen schwer gefallen sonder natürlich auch den Mitarbeitern. Alle lagen sich in den Armen und hatten wohl das selbe Gefühl - das war nicht die letzte blu:boks Freizeit...
Ein Fazit dieser Probenfreizeit soll hier gar nicht gezogen werden. Jeder und Jede hat seine/ihre Geschichte von zu Hause mit auf die Freizeit genommen und diese Woche bereichert, genauso nehmen auch alle neue Geschichten wieder mit zurück nach Berlin. Wir hoffen, dass diese Geschichten noch lange nachhallen in allem, was die Kinder, Jungendlichen und Mitarbeiter in der blu:boks und auch in ihrem Alltag noch erleben werden. Wir hoffen?... Nein, wir sind sicher!
blu:boks BERLIN, Dänemark 2010
Tag 7, Freitag:
Der letzte volle Tag bricht an und nach dem Frühstück geht es mal wieder ans Proben. Es fanden wieder Einzelworkshops statt, in denen weiter produktiv am Musical gearbeitet wurde. Außerdem fand heute abend das Finale Showcase statt, in dem alle Wokshops und auch alle zusammen das Gelernte der kompletten Woche zeigten.
Nach dem Mittagessen war heute keine Pause angesagt. Diese Zeit wurde genutzt, um noch ein letztes Mal den Strand zu sehen. Für viele Kinder und Jugendliche war dies erneut ein sehr schönes Erlebnis. Nur das Wetter hatte etwas dagegen. Alle Kids kamen klatsch nass zurück, waren aber dennoch glücklich. Für große Pausen blieb auch hier keine Zeit - es musste das restliche Programm für das Showcase am Abend und somit auch für die Produktion geprobt werden.
Zum Showcase (oder auch Werkschau) kann man nicht viel sagen, weil das, was die Kinder und Jugendlichen in dieser kurzen und harten Probewoche auf die Beine gestellt haben alle Erwartungen gesprengt hat. Es waren super Performances und Tänze, filmreife Schauspielleistungen und erstklassige Stimmen zu hören und zu sehen. Bei solchen Leistungen möchte man sich gar nicht das Gänsehaut-Feeling bei der großen Produktion ausmalen...
Nachdem alle überglücklich von der Bühne gingen, war Disco angesagt. alle Kinder, Jugendliche und natürlich die Coaches tanzten und feierten ihren Erfolg. Nachdem sich nun alle in ihre Betten gekuschelt haben, werden wohl viele, wenn nicht sogar alle das gleiche denken - Produktion, Wir kommen!
Tag 6, Donnerstag:
Nun ist auch schon der 6. Tag fast vorbei.
Es wurde in den Vormittagsproben an die Ergebnisse aus dem Showcase angeknüpft. Es kam wieder viel Neues dazu und es wurde produktiv gearbeitet. Dass die Konzentration nicht mehr ganz da war ist ja nach dem gestrigen Hammer-Tag nur allzu verständlich. Deswegen stand am Nachmittag ein Deichspaziergang auf dem Programm. Man ist doch schon erstaunt, wenn Kinder und sogar Jugendliche laut aufschreien, wenn sie eine Kuh oder ein Schaf sehen - Viele Kinder sehen diese Tiere zum ersten Mal live, genau wie das Meer.
Es ist schön zu beobachten, wie Freundschaften entstehen und ein angenehmer, fast liebevoller Umgang miteinander praktiziert wird. Das gibt Bestätigung.
Nach einer Kinonacht fallen alle wieder erschöpft und glücklich ins Bett - Morgen gehts weiter...
Tag 5, Mittwoch:
Aufstehen, Frühstück und dann gleich ab zu den Workshops. So ein Gewusel hat man selten gesehen. Und eine solch produktive Stimmung ebenfalls. Workshopproben hier, dann dort mal wieder eine Gesamtprobe, Proben mit Einzelnen und Protagonisten und in jeder Ecke neue, kreative Ideen, wie die Produktion noch ein bisschen besser umzusetzen ist.
Insgesamt wurden heute 6 Stunden geprobt, und damit nicht genug.
Die intensiven Proben waren auch auf das am Abend stattfindende Showcase ausgerichtet. Weil Torsten Hebel die Freizeit morgen in der Frühe leider verlassen muss, konnten ihm heute die Kinder und Jugendlichen noch einmal richtig zeigen, was in ihnen steckt und was sie gelernt haben.
Nach einem wirklich grandiosen Auftritt von ALLEN Kindern und Jugendlichen war nicht nur Torsten total gerührt, auch bei vielen anderen Mitarbeitern floss die ein oder andere Träne, weil das, was die Kinder zeigten, das Produkt aus 100% Power war, die man täglich in die Arbeit investiert. Hier wurde allen Mitarbeitern mindestens das Doppelte zurückgegeben.
Wenn das Gesehene nicht mal die Hälfte der Produktion gewesen ist, möchte man sich das fertige Stück fast gar nicht ausmalen... Wir sind einfach nur dankbar, dass sich wieder einmal zeigt, dass in ALLEN Kindern dieser Erde Talente schlummern, die entdeckt werden wollen. Das wurde uns an diesem Abend eindrucksvoll bewiesen...
Tag 4, Dienstag:
Dieser Tag stand ganz im Zeichen der Ruhe und Entspannung. An diesem Tag wurde nicht geprobt und die Kids wurden verwöhnt mit Aktionen, Basteln, Tischtennis, Fußball und anderen Spielen und ebenso abends an der Bar, wo schon mal die ein oder andere kühle Schorle zu sich genommen wurde. Dies war wirklich ein Tag zum Ausruhen auch im Hinblick auf den morgigen Tag, an dem Proben über Proben auf dem Plan stehen.
Dieser Tag war auch für uns Mitarbeiter der blu:boks total wichtig, weil wir an diesem unsere Beziehungen zu den Kids noch weiter ausbauen konnten. Viele Geschichten haben wir gehört, viele Biographien wurden uns erzählt, das hat schon sehr berührt. Wir sind sehr dankbar, dass wir dieses Vertrauen so entgegengebracht bekommen. Mit dieser neuen Kraftreserve kann man jeden Monsterprobetag überstehen...
Tag 3, Montag:
Nach dem Wecken und nach dem Frühstück an diesem Tag begann der Vormittag mit Einzelproben in den unterschiedlichen Workshops. Den Mitarbeitern macht es wirklich Spaß zu sehen, dass die Kinder selber so viel Spaß, Mut und Energie haben, obwohl es bis hierher schon sehr anstrengend war. Das dürfen auch wir Mitarbeiter feststellen. Doch mit 23 Mitarbeitern in den Bereichen Leitung, Workshopcoaches, Lifecoaches, Küche, Organisation konnte auch das gelöst werden.
Am Nachmittag wurden die Ergebnisse aus den Einzelproben dann zusammengeführt und endeten in einer Gesamtprobe für verschiedene Szenen - wiedereinmal beachtliche Leistungen - das gibt Kraft.
Am Abend wurden wieder diverse Spiele gespielt und Aktionen angeboten aus dem Fun/Sportbereich oder auch zum Ausruhen und Kräfte sammeln - der neue Tag kann kommen...
Tag 2, Sonntag:
Dieser zweite Tag stand gleich schon im Zeichen des Probens für die Produktion. In 3 Stunden am Vormittag in einer Gesamtprobe wurde die Anfangsszene aus dem selbstentwickelten Theater- und Musicalstück: Da kiekste,wa?! geprobt. Die Begeisterung über die Leistung der Kinder und Jugenldichen allein in den ersten 3 Stunden war auch unter den Mitarbeitern kaum zu übersehen...
Aber was macht man natürlich zuerst in der Freizeit wenn man in Norddänemark ist? Man fährt zum Strand. Und zwar war dieser Strandbesuch für viele Kinder und Jugendliche sogar der erste ihres Lebens.
Schön ist es, dass wir Mitarbeiter merken, dass allein schon 2 Tage auf einer solchen Freizeit ausreichen, um das Vertrauensverhältnis zwischen den Kids und den Mitarbeitern zu festigen.
Nach einem bunten Spieleabend sanken dann wieder alle glücklich und zufrieden ins Bett.
Tag 1, Samstag:
Um sieben Uhr morgens wurden die Mitarbeiter, die schon vorgefahren waren, aus dem Schlaf gerissen, als die Hupe des Reisebusses mit 34 Kindern und Jugendlichen ertönte. Die Freude über die Ankunft nach einer 12-Stunden-Fahrt war riesengroß und alle lagen sich in den Armen.
Nach der Erkundung des riesigen Geländes mit 3 riesigen Wiesen, vielen Appartments, 3 Proberäumen, einer Turnhalle und einem großen Essensraum hieß es dann erstmal ausruhen von der anstrengenden Fahrt.
Am Abend wurde dann gegrillt und es konnte sich noch besser kennengelernt und beschnuppert werden.
Glücklich und zufrieden liegen nun alle in ihren Betten und sind gespannt auf den nächsten Tag...
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